Wer auf der Suche nach Online-Lernplattformen ist, begegnet wahrscheinlich zuerst dem Marktführer Moodle. Doch es gibt eine große Vielfalt an Lern-Management-Systemen (LMS). Im Laufe der Zeit hat unsere E-Learning-Agentur die verschiedenen Anbieter getestet. Entdecken Sie jetzt unsere Empfehlungen für Unternehmen, Universitäten und Institutionen.

 

Kriterien

Um die LMS zu vergleichen, ziehen wir viele Aspekte heran:

  • Wie viel kostet die Nutzung?
  • Wie schwer ist das System für Laien zu verstehen?
  • Welche Funktionen gibt es?
  • Kann man die Lernplattform einfach erweitern?
  • Wird der Datenschutz umgesetzt?

Trotzdem sprechen wir keine allgemeine Empfehlung aus. Denn: Ihre Anforderungen sind einzigartig! Wir helfen Ihnen gerne bei der Entscheidung. Kontaktieren Sie uns einfach für eine unverbindliche Beratung.

 

Die Vorteile von Open-Source-Plattformen

Eine einzige Empfehlung möchten wir trotzdem geben. Als E-Learning-Agentur arbeiten wir generell mit frei zugänglicher Software. Warum? Weil Sie nur damit komplett unabhängig sind. 

Die Funktionen einer Online-Lernplattform – oder Ihre Bedürfnisse – können sich schnell ändern. Allerdings sind Sie bei kommerziellen Verträgen lange an den Anbieter gebunden, der Wechsel ist meist teuer und häufig auch gar nicht so einfach machbar.

Zwar bekommen Sie bei einer kostenpflichtigen Plattform alles aus einer Hand. Sie brauchen kein technisches Know-How. Doch das geht auch günstiger. Neue Funktionen müssen meist teuer programmiert werden.

Für die Implementierung einer Open-Source-Lösung nimmt unsere Agentur Ihnen den Aufwand der Systemanpassung ab. Da Sie Open-Source-Varianten ohne Kosten nutzen, kommen Sie damit immer noch preiswerter davon.  Deshalb empfehlen wir gerade mittelständischen und kleinen Unternehmen, das Online-Lernen mit einer Open-Source-Lernplattform zu starten. Das System kann dann mit Ihren Anforderungen wachsen, denn dafür gibt es bereits leicht anpassbare Lösungen.

 

Die flexibelste Online-Lernplattform: Moodle

Vorteile von Moodle

Moodle ist der Marktführer unter den Open-Source Lern-Management-Systemen. Die Nutzung ist kostenlos. Deshalb vertrauen der Plattform Millionen Nutzer weltweit. Darin liegt auch der größte Vorteil: Denn Unis, Software-Experten und Hobby-Programmierer entwickeln tausende nützliche Funktionen und Erweiterungen. So gibt es garantiert ein Plug-in, das auch Ihre Vorstellungen umsetzt.

 

Nachteile von Moodle

Wie jedes Open-Source-LMS überfordert Sie die Vielfalt vielleicht. Darum bieten wir zwei auf Moodle basierende Lösungen an, die Sie fix und fertig ohne eigene Programmierung übernehmen können.

 

Maximale Flexibilität: Lern.link-LMS

Das lern.link-LMS ist ideal für den Mittelstand. Denn es vereint die Vielfalt von Moodle mit leichter Handhabung, selbst bei hunderten Mitarbeitern. So passen Sie beispielsweise an, wer welche Inhalte aufrufen darf.

 

Für E-Learning-Anfänger: My LMS by Infoport

Wer nur wenige Online-Kurse nutzt, kann an vielen Ecken Geld sparen und Übersicht gewinnen. Mit unserem My LMS lernen Ihre Mitarbeiter über jeden Browser. Einfach Namen eintragen, Kurs auswählen und los geht’s.

Hier mehr über die Lernplattform für Einsteiger erfahren.

Übrigens: Beide LMS gibt es bei uns als günstige Mietlösung. So müssen Sie keine Ressourcen mit der IT-Pflege verschwenden. Wir kümmern uns um das System und hosten über sichere Server in Deutschland. Alternativ bieten wir Schulungen für Ihre IT-Abteilung an, um die Online-Lernplattform selbst zu verwalten.

In Deutschland entwickelt: Ilias

Vorteile von Ilias

Der Unterschied zwischen Moodle und Ilias ist auf den ersten Blick nicht gewaltig. So haben Sie hier zum Beispiel alle Informationen zu Ihren individuellen Kursen auf einem „virtuellen Schreibtisch“ liegen. Stattdessen nutzt Moodle das Kursraumprinzip. Auch die Didaktik unterscheidet sich geringfügig. In einigen Fällen kann die Nutzung von Ilias sinnvoll sein. 

Nachteile von Ilias

In der Praxis zeigt sich, dass Moodle gerade für Dozenten oder Trainer etwas intuitiver ist. Ilias halten wir für etwas aufwändiger. Außerdem ist die Nutzergemeinschaft von Ilias nicht so groß und international wie die von Moodle. Das ist übersichtlicher, lässt aber in speziellen Situationen auch Plug-ins vermissen. Zum Thema Ilias berät Sie gerne unser Ilias-Partner in Berlin.

Eine interessante Alternative: OpenOlat

OpenOlat hat eine kleine, engagierte Nutzergemeinschaft. Gerade hoch spezialisierte Institutionen nutzen die webbasierte Lernplattform. Zum Beispiel Healthcare-Unternehmen in der Schweiz oder deutsche Hochschulen.

 

Content Management Systeme als Lernplattform?

Mit Erweiterungen werden CMS zu Lern-Management-Systemen. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie bereits eine Webseite von WordPress, Drupal oder Typo3 nutzen und die Ressourcen verbinden möchten.

Vor allem WordPress erlaubt dank der großen Nutzergemeinschaft eine hohe Flexibilität. Auch Typo3 kann viel. Drupal besetzt im Moment noch eine Marktnische.

Allerdings sind die Nachteile bei allen drei CMS gleich:

  • nicht auf Didaktik ausgerichtet
  • wenig Möglichkeiten, Schulungen interaktiv zu gestalten
  • Funktionen wie Zertifikate müssen meist dazu programmiert werden.

Deshalb empfehlen wir vor allem für Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung, auf richtige Online-Lernplattformen zu setzen.

Kommerzielle Plattformen

Blackboard ist ein Beispiel für ein kostenpflichtiges LMS. Viele andere Anbieter präsentieren sich jährlich auf der Learntec-Messe in Karlsruhe. Zwar kommt bei kommerziellen Plattformen das ganze System aus einer Hand. Allerdings bindet man sich dadurch an einen Unternehmen. Falls die Geschäftsbeziehung dann nicht so gut läuft, kann es unmöglich oder sehr aufwändig sein, die Inhalte des LMS zurückzubekommen. . Gerade mittelständische Unternehmen oder E-Learning-Anfänger fahren mit Open-Source-Plattformen besser. 

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