Was kommt online eigentlich am besten an?

Wir haben uns für 3 Merkmale entscheiden, entlang derer wir hier die erfolgreichsten Tools vorstellen wollen.

Viel Spaß beim Lesen und Teilen!

Partizipation

In unseren Veranstaltungen führen wir einen Picknickkorb unterschiedlicher Tools und Medien mit: von der interaktiven Pinnwand und gut gestalteten Foliensätzen bis hin zum externen Umfrage-Tool. Woran sich der sinnvolle Einsatz von Tools ablesen lässt: Die Teilnehmer:innen gestalten das Event aktiv mit,

Auch im Onlineevent: für verschiedene Geschmäcker etwas dabei haben!

“Wir wollen, dass die Teilnehmenden das Programm mitgestalten! Womit klappt das?”

Kundin im Webinar

Vielversprechend sind alle Methoden und Tools, die die Teilnehmenden einbeziehen. Hier stellen wir hier ein attraktives Beispiele vor:

“Den Geist aus der Flasche befreien!”

“Den Geist befreien” – klingt magisch, hat aber Methode!

STEP 1:

Die Teilnehmenden lösen ein Rätsel. Hierfür kann z.B. ein Bilderrätsel mit thematischem Bezug zu Ihrem Webinarinhalt genutzt werden. Nun geht es darum, mittels erfolgreicher Lösung des Rätsels einen “Geist aus der Flasche” zu befreien (Quelle: retromat).

Ein passendes Onlinetool zur Erstellung eigener Suchrätsel ist suchsel. Natürlich kann solch ein Gitterrätsel aber auch via Powerpoint erstellt und ins Webinar mitgebracht werden.

Beispiel für ein kurzweiliges Rätsel mit Lerneffekt: Die Teilnehmenden suchen mittels Zeichenwerkzeug Erfolgsmerkmale guter Webinare heraus. Je nach Anforderungsgrad können die gesuchten Begriffe auch vorab genannt werden.

STEP 2:

Nun haben die Teilnehmenden 2 Wünsche frei. Den einen richten sie an sich selbst und den anderen an ihr Team.

Wunsch 1

“Das wünsche ich mir von mir selbst im Hinblick auf meine nächste Veranstaltung: __________________________”

Wunsch 2

“Das wünsche ich mir von meinem Team im Hinblick auf die nächste Veranstaltung: _________________________ “

Wenn Sie die Teilnehmenden an der konkreten Programmgestaltung teilhaben lassen wollen, empfehlen wir, vorab Themenvorschläge auf einer digitalen Pinnwand zu sammeln. Dazu nutzen Sie am besten padlet oder die Open-Source-Variante cryptpad.

Bauen Sie in die Mitte Ihres Events Breakoutrooms ein. Bei größerer Teilnehmendenzahl benötigen Sie eine Moderation der einzelnen Breaoutsessions. Hier können die Teilnehmenden im Sinne des peer-to-peer Ansatzes ihre jeweiligen Erfahrungswerte und Fachkenntnisse austauschen und damit also ausführlich ins Gespräch kommen. Nutzen Sie direkt das Event-Format World Café oder Barcamp, um interaktive Großgruppenevents zu veranstalten!

Damit Teilnehmende auch in größeren Onlinegruppen zu Wort kommen können, eignen sich interaktive Formate wie World Café, Barcamp oder Fishbowl. Bei kleinen Gruppen reichen einfache Breakouträume in der Mitte Ihres Events. So können Sie die Ergebnisse noch in Ruhe in der großen Gruppe nachbesprechen.

Spaß

Wer sitzt da eigentlich mit mir im Event? Antworten auf diese Frage bieten kurze Kennenlern-Warm Ups.

“Online ist ja soooo ermüdend. Wie sorge ich für Aktivierung?!”

Kunde im Webinar

Unser Liebling zur Aktivierung am Anfang des Events: “Wo in der Welt ist…?“. Hier die Anleitung:

Alle Teilnehmenden shcalten Webcam und Audio frei und wählen die Galerieansicht aus. Die Moderation beginnt und fragt nach einer ersten Person, z.B.: “Wo in der Welt ist Frau Peters?”.

Nun sind alle Teilnehmenden aufgefordert, vor der Kamera in die Richtung zu zeigen (links/rechts/oben/unten), in der sie das Kamerabild von Frau Peters auf ihrem eigenen Bildschirm jeweils sehen. Wurde Frau Peters von allen gefunden, so ist sie an der Reihe und lässt wiederum mit der Frage “Wo in der Welt ist …?” eine:n weitere:n Teilnehmende:n suchen. Macht viel Spaß und bedingt, dass alle Teilnehmenden gut aufpassen.

Am Ende wurde jede:r Teilnehmende einmal genannt und kam zu Wort. Das nimmt schon mal die erste Hemmschwelle, mit Audio und Kamera online umzugehen! Und: Es macht Riesenspaß! 🙂

Gegen die Welle der Onlinemüdigkeit helfen Warm Ups und Energizer an mehreren Stellen im Webinar.

Auch Entspannung fördert die Konzentration. Bauen Sie also gern eine kleine gemeinsame Yogaübung ein:

Wer mag, kann die Augen schließen, während die Arme einmal zur Seite gestreckt werden und der Kopf mit einer ruhigen Bewegung nach links… zur Mitte… und nach rechts die lang ersehnte Nackendehnung herbeiführt.

Erfahrungswerte

Für ein klassisches Brainstorming nutzen die meisten inzwischen digitale Pinnwände.

Gute Erfahrungen haben wir mitdigitalen Pinnwänden wie z.B. padlet, miro, mural, oder cryptpad gemacht, die wir häufig anstelle eines plattforminternen Whiteboards einsetzen. Mit diesen Tools sehen die Ergebnisse einer Gruppenarbeit häufig besser aus und können auch leichter weiter bearbeitet und dokumentiert werden.

“Ich bekomme ja schon eine ganze Menge hin!”

Kundin im Webinar

Tatsächlich dürfen Sie auch kurz innehalten und sogar feststellen: Sie setzen wahrscheinlich schon eine Menge digitaler Methoden und Strategien um! Nicht immer ist eine weitere Optimierung nötig. Vertrauen Sie darauf, dass Sie den Teilnehmenden schon eine ganze Menge bieten.

Face-to-face ist eben nur face-to-face möglich. Und virtuell kann es nun nützlich sein, den Ball einmal an die Teilnehmenden zurückzuspielen: Lassen Sie sie doch einmal selbst ein Quiz oder eine neue Warm Up-Idee mitbringen!

Gerne nutzen wir auch kurze Quiz, die wir mit dem Autorenwerkzeug H5P erstellen.

Mit diskussionsfreudigen Gruppen nutzen wir Foren, die wir über die Lernplattform Moodle bereitstellen. Auch einige unserer Kunden berichten, dass sie Selbstlernaufgaben und betreute Foren einsetzen . So kann eine Diskussion auch über den angesetzten Webinar-Zeitraum hinweg fortgeführt werden. Dies fördert in der Regel die sachliche Tiefe und die Beteiligung aller Teilnehmenden.

Bieten Sie den Teilnehmenden auch nach dem Event noch Möglichkeiten, sich (z.B. via Forum) auszutauschen und zu vernetzen!

Als Devise dürfen Sie folgender vertrauen:

Weniger ist mehr!

Nutzen Sie die Tools, die sich in Ihren Veranstaltungen (online) bereits bewährt haben. Denn: Nur wenn Sie sie selbst souverän einsetzen und die Teilnehmenden wissen, was zu tun ist, gelingt ein flüssiger Ablauf Ihrer virtuellen Formate. Der Einsatz eines neuen Tools benötigt auch jeweils wieder eine eigene Erklärzeit.

Tipp zum Schluss: Nehmen Sie in Ihr internes Wissensarchiv auf, welcher Aufbau und welche Kombination an Tools bei Ihnen am besten funktioniert.

Bei Fragen senden Sie uns einfach eine Mail an webinare@infoport.de!

Wir freuen uns darauf, Sie bei Ihren virtuellen Veranstaltungen didaktisch und technisch zu beraten.

Ihr Team von infoport GmbH in Berlin