Lexikon digitale Bildung

Augmented Reality

Augmented Reality (AR) nennt sich eine Technik, die die reale Welt mit computergenerierten Elementen ergänzt. Die Wirklichkeit wird so “erweitert” (to augment)..

Dafür wird meist eine Brille eingesetzt oder die Kamera eines Smartphones genutzt. Wer z.B. die App MauAR nutzt, kann die Berliner Mauer wiederauferstehen lassen. Man schaut durch das Smartphone auf das heutige Brandenburger Tor und kann sich die Mauer einblenden lassen. Das funktioniert sogar im historischen Verlauf, so dass man sieht, wie Jahrzehnt zu Jahrzehnt aus einem Stacheldrahtzaun der hohe Betonwall wurde.

Im E-Learning wird Augmented Reality etwa eingesetzt, um Maschinen und ihre Bedienung besser zu erklären

Links:

Auszeichnungen für E-Learning

Für E-Learning-Produkte und Konzepte gibt es verschiedene Auszeichnungen:

eLearning Award – vom Fachblatt elearning Journal

Comenius-EduMedia-Award der Deutschen Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. (GPI)

Infoport hat den elearning Award und 2019 für das E-Learning “Projektmanagement für Ärzte” den Health-Media-Award erhalten.

 

Autorenwerkzeug

Ein Autorenwerkzeug ist ein Softwareprogramm, mit dem E-Learning-Inhalte erstellt werden können. Es gibt eine große Vielfalt von Autorenwerkzeugen, einige sind auch mit anderen Lösungen kombiniert, also z.B. in Lernplattformen eingebaut.

Hier einige der bekanntesten Autorenwerkzeuge für E-Learning:

  • Adobe Captivate: Software aus der Adobe-Familie, die einen großen Funktionsumfang bietet.
  • Articulate Storyline bzw. Articulate 360: Mit diesem E-Learning-Tool lassen sich interaktive Seiten, Quiz, Dialogszenarien, Screencast leicht bauen. PowerPoint können in das Tool eingelesen und weiter verarbeitet werden. Für die Vertonung gibt es eine Text-to-Speech-Funktion. Sehr guter englischsprachiger Support und Community, die immer viele Ideen für motivierendes E-Learning entwickelt.
  • iSpring: Dieses Autorenwerkzeug ist ein Plugin für PowerPoint. Leicht zu erlernen. Mit vielen Vorlagen für interaktive Inhalten und Szenarien. iSpring ist besonders dann zu empfehlen, wenn die PowerPoint häufig aktualisiert werden muss und auch für andere Zwecke verwendet wird.

Infoport erstellt Online-Schulungen mit Articulate und iSpring. 

Berufsverband für Online-Bildung

Der kleine, feine Berufsverband Online-Bildung bvob bietet Unternehmen Zugang zu einem Netzwerk von Experten für Teletutoring, Webinare und Online-Trainings. In regelmäßigen Abständen lädt der BVOB zu öffentlichen Online-Diskussionen mit Fachexperten ein. 

Im November lädt der bvob zum Barcamp “Qualität in der Online-Bildung” nach Berlin ein. 

Blended Learning

Blended Learning ist eine Kombination von aus Präsenz- und Online-Lernen, bzw. die Kombination von unterschiedlichen Methoden und Medien. Die Mischung aus formellem und informellem Lernen fällt nach verbreiteter Auffassung ebenfalls unter den Begriff. Ein wichtiger Teil nimmt dabei das selbstgesteuerte Lernen, was E-Learning möglich macht. Hierbei können die Lernenden Zeitpunkt, Intervalle, Tempo und Ort ihrer Lernaktivitäten selbst festlegen.

Wir beraten Sie bei der Entwicklung von Blended Learning.

 

Chatbot

Chatbots sind virtuelle persönliche Assistenten, die Anwender unterstützen, bzw. auf ihre Fragen in einer Textform antworten. Chatbots können, müssen aber nicht in Verbindung mit einem Avatar benutzt werden. Die Anwender können in dem von Chatbot zur Verfügung gestelltem Feld Text eingeben, und der Chatbot wird mit Ihnen in natürlicher Sprache mit dem dahinterstehenden System kommunizieren. Die meisten Chatbots greifen dafür auf eine vorgefertigte Datenbank mit Antworten und Erkennungsmustern zurück.

Chatbots sind im E-Learning erst in den Anfängen. Häufig fehlt es an Datenbanken, in denen Inhalte strukturiert aufbereitet sind.

Content

Content ist der Oberbegriff für alle Arten von E-Learning-Medien, wie z.B. Texte, Bilder, Audios, Podcasts, Videos oder Infografiken. Content soll die für die Nutzer interessant und informativ, aktuell und gut recherchierbar sein.

Lassen Sie Ihren Content z.B. Webbased Training oder Erklärvideos bei Infoport erstellen. 

 

Conversational Learning

Conversational Learning ist ein dialogischer Prozess, der eine uralte und ganz elementare Form des Lernens simuliert: das Gespräch mit einem fachlich und pädagogisch kundigen Gegenüber. Heute wird das Lernen durch die Interaktion zwischen einem Menschen und einem Chatbot abgebildet. Der Chatbot antwortet dabei nicht nur auf Fragen des Menschen, sondern Rückfragen, um dem Gesuchten noch besser auf die Spur zu kommen und noch zielgenauer die wirklich relevanten Informationen zu liefern.

Corporate Learning

Corporate Learning beschreibt alle Formen des Lernens von Mitarbeitenden im betrieblichen Umfeld: Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie auch Formen des informellen Lernens. Corporate Learning steht für Wissensvermittlung und Wissensaustausch unter den Mitarbeitenden, von E-Learning, Schulungen und Seminaren bis hin zu neuen Formen wie Working Out Loud.  Das Unternehmen wird hier zu einer lernenden Organisation, deren Ziel es ist, die Mitarbeiter in ihren persönlichen und fachlichen Erfahrungen und Kompetenzen weiterzubringen.

Corporate Learning Camp (CLC)

Eine der interessantesten Veranstaltungen zur Entwicklung von Lernen im Unternehmen: Barcamp zum Thema Corporate Learning

Bericht vom Barcamp 2018 in Kassel: Lernwelten der Zukunft

Veranstaltungs-Website

Datenschutz

Unter Datenschutz versteht man den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch. Im E-Learning Bereich geben die Nutzer normalerweise ihre persönlichen Daten ein, um einen Kurs zu belegen. Und für viele E-Learning Kurse sind Funktionen, wie Lernprotokolle der individuellen Nutzer oder Ergebniskontrollen nahezu obligatorisch, um den Wissensstand der Teilnehmer zu erfassen. Deshalb ist Datenschutz eine der wesentlichen Anforderungen eines Lernmanagement-Systems.

Beachten Sie bitte auch unser Angebot einer Datenschutz-Schulung für Unternehmen.

Drehbuch

Ein Drehbuch ist eine detaillierte Beschreibung einer zu entwickelnden multimedialen Lerneinheit. Ein E-Learning-Drehbuch dient dazu, die Produktion für die beteiligten Personen in den Bereichen Design, Mediengestaltung und Sprecher zu strukturieren. Es enthält für jede Bildschirmseite detaillierte Anweisungen zu Navigation, Bildschirmtexten, zu gestaltenden Medien, Sprechertexten usw. Je mehr Personen an der Produktion beteiligt sind, desto detaillierter muss das Drehbuch ausfallen.

Der komplette Ablauf einer E-Learning-Produktion ist hier beschrieben.

 

Einführung von E-Learning

Manche Lernplattform entsteht am grünen Tisch. Ohne je den Bedarf der Zielgruppe zu erheben oder wenigstens die zukünftigen Lerner einmal zu befragen, entstehen häufig aufwändige Angebote, die aber am Bedarf der Mitarbeiter vorbeigehen. Hier empfiehlt sich ein Augenmerk auf die Analyse des Bedarfs der Zielgruppe.

„Viel hilft viel“ – was schon bei Arznei nicht stimmt, ist beim E-Learning genauso. Manches Webbased Training sieht aus wie ein großer Infomülleimer, den man über dem Mitarbeiter auskippt. Das macht dem Mitarbeiter keinen Spass und führt auch nicht zum gewünschten Lernerfolg, sondern wahrscheinlich eher zu Ablehnung von virtuellen Lernangeboten überhaupt. Hier hilft gute didaktische Beratung.

Die Mitbestimmung des Betriebsrates kann beim E-Learning gegeben sein, hier empfiehlt sich schon in der Konzeption eine Rücksprache.

In den meisten Unternehmen startet die Einführung von digitalem Lernen als Projekt, weil es um die Lernplattform und die Content-Erstellung geht. Man sollte jedoch den Aufbau eines Online-Angebots eher als Prozess begreifen, da man Erfahrungen sammeln muss. Evaluation auch in den Bereichen Administration oder Pflege und Wartung ist deshalb ein wichtiger Baustein eines erfolgreichen Einsatzes von Internet-Schulungen. Nicht zuletzt empfiehlt es sich, regelmäßig die Nutzer um ihre Meinung und Verbesserungsvorschläge zu bitten.

Weitere Erfolgsfaktoren für E-Learning

Beachten Sie auch unser Schulungsangebot So gründen Sie eine Online-Akademie

E-Learning Didaktik

Die E-Learning Didaktik beschäftigt sich mit der Auswahl, Gestaltung und dem Einsatz digitaler Medien im Lehr-/Lernprozess, um diesen zu gestalten und zu verbessern. Die Lerner sollen eine möglichst reibungsloses Lernerlebnis haben und die Inhalte optimal aufnehmen können.

Bei Infoport verstehen wir uns als Didaktik-Experten, sprechen Sie uns bei der Erstellung von Online-Schulungen an. Wir schulen auch Teams in Unternehmen in E-Learning-Didaktik

E-Learning

E-Learning ist ein Sammelbegriff für alle möglichen Arten des Lernens am Computer oder über das Internet. Für den Lernenden heisst das am Computer oder Laptop über eine Lernsoftware oder das Internet oder zunehmend auch auf Tablets oder Smartphones Lerninhalte vermittelt zu bekommen.

Erfolgsfaktoren für E-Learning

Ein Haus zu bauen gelingt nur, wenn man sich Gedanken über Architektur, Statik und Bauplanung macht. Die erfolgreiche Implementierung von E-Learning oder der Aufbau einer Online-Akademie gelingt auch nur bei sorgfältiger Planung. Sieben Erfolgsfaktoren tragen zu einem erfolgreichen Aufbau einer Online-Lernarchitektur bei:

1. Klare Ziele
2. Plan für die Technik
3. Ein E-Learning-Team
4. Qualitätsstandards
5. Risikomanagement
6. Training-Fahrplan
7. Kommunikationsstrategie

Lesen Sie hier mehr über diese Erfolgsfaktoren.

Wenn Sie  E-Learning im Unternehmen oder den Aufbau einer Online-Akademie planen, hilft Ihnen der Workshop “So gründen Sie eine Online-Akademie” (als Inhouse-Veranstaltung, als Webinar für Ihre Mitarbeiter  oder auch als Offene Veranstaltung). 

eLearning Journal

Fachblatt für digitale Bildung

Homepage des eLearning Journal

eLearning Award

Der eLearning Award ist ein jährlich vergebener Preis für E-Learning-Strategien und Lernmedien. Der Preis wird eLearning Journal vergeben. Aus Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz prämiert die Jury des eLearning Journals innovative Projekte mit Vorzeigecharakter in aktuell über 50 Kategorien.

eLearning Summit

eLearning Summit ist eine Reihe von Veranstaltungen des eLearning Journal (jährlich über 20), die von praxiserfahrenen Projektverantwortlichen in verschiedenen Veranstaltungsformaten und aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Frage „Was macht eigentlich gutes E-Learning aus?“ beantworten.

Erfolgsmessung

Den Erfolg einer E-Learning-Implementierung zu messen, kann an verschiedenen Indikatoren gemessen werden:

  • Nutzung der Lernplattform: Wie viele Teilnehmer besuchen die Lernplattform, wie oft, wie lange bleiben sie, welche Seiten sind besonders beliebt, bei welchen Seiten steigen die Teilnehmer aus?
  • Feedback der Nutzer, erhoben durch Fragebögen, Punktebewertungen, usw.
  • Lernerfolg: Wie viele Nutzer schliessen erfolgreich ab, erwerben ein Zertifikat?

Der wichtigste Erfolg ist allerdings am schwersten zu messen: Wie stark hat das Lernen zum Erreichen der Geschäftsziele beigetragen, wie z.B. „Wie stark hat sich der Produktvertrieb verbessert, seitdem wir detaillierte Produktschulungen anbieten?“ Will man hier saubere Ergebnisse erzielen, muss der Stand vor Start des E-Learning erhoben werden. Gleichzeitig ist auszuschliessen, dass andere Faktoren den Geschäftserfolg vielleicht stärker beeinflusst haben, wie z.B. neue Bonusregelungen.

Erklärvideos

Erklärvideos dauern etwa 3-5 Minuten und werden eingesetzt, um Unternehmen vorzustellen, Produkte zu erklären oder schwierige Sachverhalte zu erläutern. In Tutorials geht es häufig darum Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder konkrete Tipps für praktische Dinge zu gehen, zum Beispiel die Eröffnung eines Online-Kontos, die Bedienung einer Software oder die Abwicklung eines Verkaufsvorgangs.

Game Based Training/Serious Games

Game Based Learning ist ein spielebasiertes Lernen, in dem die Spieler sich neues Wissen mit Hilfe eines digitalen Spiels oder mit Spielelementen aneignen. Der Begriff der Serious Games wird verwendet, um den ernsthaften Bildungscharakter zu betonen.

Geeignete Themen

Ganz grob lässt sich sagen, dass E-Learning  sich zunächst einmal gut für Fach-Themen eignet, bei denen Wissen vermittelt werden soll. Allerdings sollte man dann darauf achten, dass der Lernende nicht mit Informationen überschüttet wird, sondern diese mit interaktiven Methoden vermittelt werden.

Für das Training von Soft Skills, also z.B. Verkaufstrainings oder Rhetorik empfiehlt sich E-Learning bei entsprechender Auswahl. Besonderes effektiv ist E-Learning in Kombination mit Präsenzseminaren (Blended Learning), zum Beispiel für die Vor- und Nachbereitung.  Bei guter Methodik und Didaktik lassen sich jedoch fast alle Themen und Lerninhalte umsetzen.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl geeigneter Themen für eine Online-Schulung

Grob- und Feinkonzept

Um eine Online-Schulung zu erstellen, braucht man ein Konzept. Im Grobkonzept werden das Ziel des E-Learning, die Zielgruppe, der Umfang, die grobe Auswahl der Inhalte, Navigation, geplantes Design, Lernerfolgskontrollen und andere Funktionen sind hier ebenso aufgeführt wie die Art der verwendeten Medien. Das Grobkonzept stellt sicher, dass alle Beteiligten auf dasselbe Ziel hinarbeiten. Das Feinkonzept führt das Grobkonzept weiter aus und enthält eine detaillierte Gliederung der Inhalte sowie Beschreibungen der geplanten Grafiken, weiteren Medien, Interaktionen und Animationen.

Ilias

Ilias ist ein Open-Source-Lernmanagement-System. Es wird von einer Community aus Deutschland weiter entwickelt. 

Ilias-Homepage

Informelles Lernen

Viele Berufe sind wissensintensiv. Um Aufgaben zu erledigen und Projekte zu gestalten, muss unternehmensintern -oder extern Wissen gesammelt, verarbeitet und weiter vermittelt werden. Dadurch löst sich die klassische Trennung von Arbeit und Weiterbildung zunehmend auf, Lernen und Arbeiten verschmelzen.

Die Entwicklung des Internet zum Web 2.0 ist damit eng verwoben: Das Web 2.0 hat eine Vielzahl von Online-Tools wie Blogs, Wiki, Twitter, Facebook usw. hervorgebracht, die es jedem ermöglichen, leicht und kostengünstig im Internet zu veröffentlichen. So können zu jedem Thema neue Wissensquellen weltweit angezapft, aber auch kommentiert werden. Das Gelernte lässt sich in einem Blog oder Wiki unternehmensintern aufbereiten und weitervermitteln. Das Lernen vollzieht sich nicht mehr zwischen Lehrer und „Schüler“, sondern ist Ergebnis einer Gruppenanstrengung. Deshalb wird dieser Trend auch informelles, soziales oder Community-Lernen genannt. Dem viel diskutierten 70-20-10 Modell zufolge macht formelles Lernen nur 10 Prozent des Lernens am Arbeitsplatz aus, während 70 Prozent informell erfolgen.
Weiterbildungsblog, wie z.B. dieser Artikel zu 8 Gründen für informelles Lernen.

Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz (KI) versetzt Maschinen in die Lage, aus Erfahrung zu lernen, sich auf neu eingehende Information einzustellen und Aufgaben zu bewältigen, die menschenähnliches Denkvermögen erfordern. Geläufige Beispiele für KI sind z.B. Schach spielende Computer oder selbstfahrende Autos. Im Bereich E-Learning zählen manche Online-Assistenten und Chatbots zur KI, da sie auf eine Frage nicht immer nur Information zur Verfügung stellen, sondern didaktisch kompetent den Lernprozess begleiten und ein „Conversational-Learning“ entwickeln. So wird der Chatbot von der Auskunftsmaschine zum virtuellen Wissenstrainer, Tutor und Coach.

Kosten

Wie bei anderen Vorhaben unterscheidet man bei der Einführung von E-Learning zwar auch zwischen einmaligen und wiederkehrenden Kosten. Da sich mittlerweile Inhalte und auch Technologie jedoch schnell wandeln und eine Anpassung erfordern, lässt sich diese Unterscheidung nicht immer ganz sauber treffen.  Die wichtigsten Kostenfaktoren im Überblick:

  • Konzeption und Planung
  • Content
  • Bereitstellung
  • Administration
  • Pflege und Wartung
  • Marketing

Beim Aufbau eines Internet-Lernangebots oder einer Online-Akademie gilt es zunächst, ein genaues Bild von den Unternehmenszielen und dem damit verbundenen Lernbedarf zu ermitteln. Darin knüpft sich die konkrete Planung von Lernzielen, Inhalten und tatsächlicher Umsetzung an.

Der so genannte Content, also die aufbereiteten Lerninhalte (siehe Frage 1) müssen im Unternehmen oder von beauftragten Spezialisten erstellt werden. Die Entwicklung von Content wie Webbased Training  oder Videos passiert in mehreren Produktionsschritten, die Kosten hängen stark von der gewünschten Qualität bzw. Multimedialität ab.

Die Bereitstellung der Inhalt erfolgt dann im Internet, im Intranet oder auf einer speziellen Lernplattform. Dafür entfallen Kosten für die Installation, Einrichtung oder Miete des Lernmanagementsystems an. Lernapps können auch über den Apple-Store oder Google-Play-Store veröffentlicht werden.

Vor allem bei einer Lernplattform braucht es ein Budget für Administration, denn die Zuordnung von Kursen und Teilnehmern geschieht meist nicht automatisch, häufig müssen auch noch Autoren, Trainer oder Referenten zum richtigen Kurs gebracht werden oder Vorgesetzte Einblick in den Lernerfolg ihrer Mitarbeiter bekommen.

Pflege und Wartung beziehen sich sowohl auf Lerninhalte als auch die Technologie. Auch der schönste Kurs braucht irgendwann eine Überarbeitung, zum Beispiel weil sich Rechtsvorschriften ändern, neue Produktfeatures vorhanden sind oder die Optik veraltet ist.

Vor allem bei einer Lernplattform braucht es ein Budget für Administration, denn die Zuordnung von Kursen und Teilnehmern geschieht meist nicht automatisch, häufig müssen auch noch Autoren, Trainer oder Referenten zum richtigen Kurs gebracht werden oder Vorgesetzte Einblick in den Lernerfolg ihrer Mitarbeiter bekommen.

Pflege und Wartung beziehen sich sowohl auf Lerninhalte als auch die Technologie. Auch der schönste Kurs braucht irgendwann eine Überarbeitung, zum Beispiel weil sich Rechtsvorschriften ändern, neue Produktfeatures vorhanden sind oder die Optik veraltet ist.

Was in vielen Unternehmen unterschätzt wird: Für das Lernen im Internet muss man meist erstmal die Trommel rühren. Die Einführung sollte mit entsprechendem Marketing begleitet werden.

Alle diese Faktoren zusammen addieren sich zur sogenannten Total Cost of Ownership (TCO). Insgesamt ist es wichtig, für die Kalkulation des Return on Investment alle genannten Faktoren im Blick zu haben und dabei vor allem entstehende Personalkosten nicht zu unterschätzen.

Gerne beraten wir Sie mit Erfahrungswerten und Aufwandsschätzungen zu den voraussichtlichen Kosten. 

 

Learning on Demand

Learning on demand, auch Just-in-Time-Learning genannt – beruht auf dem Grundgedanken, dass Mitarbeiter sich erst dann neue Kenntnisse aneignen, wenn sie diese tatsächlich benötigen. Im Gegensatz dazu stehen klassische Schulungen und Seminaren, in denen „auf Vorrat“ gelernt wird.

Mit Learning-on-Demand kann man Informationen in Echtzeit am Arbeitsplatz nachschlagen, üben und das Gelernte sofort anwenden.  Learning on Demand setzt bevorzugt auf E-Learning und Mobile Learning.

Learntec

Der wichtigste Branchentreffpunkt fürE-Learning ist die Learntec, die alljährlich eine Fachmesse und Konferenz zum „Lernen mit IT“ anbietet. Die Aussteller und Gäste der E-Learning-Veranstaltung kommen vorwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

https://www.learntec.de/de/

Lernmanagement-System

Ein Lernmanagement-System, auch Lernplattform genannt, hat die Aufgabe von Teilnehmer- und Kursverwaltung. Eine wichtige Funktion ist auch, durch eine Rechteverwaltung sensible Produkt- oder Unternehmensinformationen vor Unbefugten abzuschirmen. Viele Lernplattformen bieten die Möglichkeit, direkt Inhalte zu erstellen und z.B. Videos, pdfs bereitzustellen oder Quiz anzulegen. In der Regel lassen sich auch Statistiken über Teilnahme und Lernerfolg abrufen.

Infoport bietet ein Lernmanagementsystem auf der Basis von Moodle. 

Lernmedien

Die Lernmedien in der digitalen Bildung sind vielfältig, wie z.B. einfache pdf, e-book, Erklärvideos, Schulungsvideos, Webbased Training, Quiz.

Infoport erstellt nach Ihren Anforderungen digitale Lernmedien.

 

Make-or-Buy

Bei der Entscheidung für ein E-Learning-Programm geht es häufig um die Frage: Was kostet uns die E-Learning-Programm? Wollen wir E-Learning-Inhalte selber erstellen oder von externen Anbietern einkaufen? Das heißt Make-or-Buy-Entscheidung.

Microlearning

Beim Microlearning wird es in kleinen Schritten gelernt. Eine Lerneinheit dauert in der Regel nur wenige Minuten, am Ende steht ein klares und definiertes Lernziel. Mikrolernen wird sowohl im formalen wie auch informellen Lernen verwendet.  Durch die zielgerichteten Wiederholungen werden Inhalte besser verinnerlicht.

Beispiele von Microlearning sind kurze Lernvideos, spielerische Elemente, z.B. ein Quiz, Infografiken oder digitale Karteikarten.

Mobiles Lernen

Mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets ergänzen im privaten und beruflichen Alltag den Schreibtischcomputer. Sie eignen sich für viele Lernformen wie z.B. Vokabellernen. Dazu gibt es etwa für das iPhone und andere Smartphone schon eine Vielzahl von „Apps“ wie z.B.  die Sprachangebote von Mobilinga. Auch das Lernen mit selbst erstellten Karteikarten auf dem Handy ist beliebt. Mobiles Lernen ist auch zunehmend mit Lernmanagement-Systemen möglich.

Mooc

MOOC steht für Massive Open Online Course. Elite-Universitäten in den USA  wie Harvard und Stanford sind mit diesen offenen Online-Kurse gestartet, an denen jeder Interessierte in der ganzen Welt teilnehmen kann.  Der bisher größte MOOC des deutschen Professors Sebastian Thrun hat vor einigen Jahren mit einem  Seminar zum Thema künstliche Intelligenz 160 000 Studenten weltweit übers Internet erreicht.

Während die ersten MOOCs kostenlos waren, gibt es immer mehr Anbieter am Markt, die für die Kursteilnahme, die Betreuung durch Tutoren oder für ein Zertifikat Kursgebühren verlangen: EdXCourseraUdacity.

 

Moodle

Moodle ist ein Open-Source-Lernmanagementsystem. Die Moodle-Lernplattform ist weltweit in über 100.000 Bildungseinrichtungen im Einsatz.

Das von Infoport angebotene Lern.link-LMS basiert auf Moodle.
Open Source

Software, deren Quelltext öffentlich und von Dritten eingesehen, geändert und genutzt werden kann, wird als Open-Source-Software bezeichnet. Sie kann meistens kostenlos genutzt werden. Bei den Lernmanagement-System spielt Open-Source-Software eine große Rolle.

Der Markt teilt sich in kommerzielle Anbieter und Open-Source-Software bzw. Lösungen auf Open-Source Basis. Eine der bekanntesten und ältesten ist Moodle, das weltweit in tausenden von Unternehmen und Hochschulen eingesetzt wird. Im deutschsprachigen Raum sind Ilias und Open OLAT verbreitet.

Moderne Lösungen arbeiten auf der Basis von typo3 und Drupal, um höheren Ansprüchen an Design oder Community zu entsprechen. Neben der klassischen Installation auf einem Server im Unternehmen werden zunehmend Mietlösungen (Software as as Service) angeboten. Diese Mietlösungen entlasten die IT-Abteilungen. Zunehmend zeigt sich  der Trend, Lernplattformen an Talent Management oder Kompetenzmanagement in der Personalentwicklung anzubinden.

Onboarding

Onboarding bedeutet die Einführung einer neuen Mitarbeiterin oder eines neuen Mitarbeiters in ihren oder seinen Arbeits- bzw. Einsatzbereich. Ziel der Einarbeitung und des gesamten Onboarding-Prozesses ist es, dass sich neue Mitarbeiter möglichst schnell in das Unternehmen einfinden und mit ihrem Fachwissen zum Arbeitsalltag beitragen können. Mit E-Learning können die neuen Mitarbeiter schnell mit Hilfe von multimedialen Lerneinheiten eingearbeitet und in den Arbeitsalltag integriert werden. So werden nicht nur Redundanzen bei der Einarbeitung vermieden, da Arbeitsabläufe und interne Prozesse oft standardisiert sind, sondern auch der Aufwand für die verantwortliche Belegschaft wird deutlich minimiert. Außerdem kann auf diese Weise sichergestellt werden, dass die Qualität des Onboarding-Prozesses gleichbleibt und wichtige Informationen an alle neuen Mitarbeiter korrekt weitergegeben werden.

Online-Akademie

E-Learning-Angebot zur Fort-und Weiterbildung im Unternehmen oder als Bildungseinrichtung

Wenn Sie ein selbst eine Online-Akademie aufbauen möchten, beachten Sie hier unser Angebot: “So gründen Sie eine Online-Akademie“.

Online Educa

Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern zieht die OnlineEduca in Berlin an. Die Konferenz mit angehängter Messe versteht sich als Trendsetter und Pulsmesser für technologiegestütztes Lernen. Die Veranstaltung ist interessant für alle, die sich für neue Trends im Online-Lernen in England, Skandinavien, Australien oder den USA interessiert und sich über Inputs aus dem Hochschulbereich, internationalen  Unternehmen oder der Entwicklungszusammenarbeit freut.

Qualität in der Online-Bildung
SCORM

SCORM steht für Shareable Content Object Reference Model (Referenzmodell für austauschbare elektronische Lerninhalte). SCORM ist wichtig im Zusammenhang von Lernplattformen und der Messung des Lernerfolgs.

SCORM (Sharable Content Object Reference Model) ist ein Standard für die Bereitstellung und den Austausch von Online-Schulungen. SCORM stellt sicher, dass Lerneinheiten verschiedenster Hersteller mit unterschiedlichen Lernmanagementsystemen (LMS) kompatibel sind. SCORM macht es möglich, dass der Lernfortschritt des Lerner sicher in die Lernplattform übertragen werden.

Es gibt mittlerweile mehrere SCORM Standards. Die am weitesten verbreiteten Versionen sind aktuell SCORM 1.2 und SCORM 2004.

Mit Scorm lässt sich der Kursfortschritt messen und die Zeit, die ein User für ein Lernmodul benötigt. Mit SCORM lässt sich auch erheben, ob ein Kurs bestanden oder nicht bestanden wurde.

SCORM soll in Zukunft durch den neuen Standard Experience API (xAPI oder auch Tin Can AP ersetzt werden, der auch z.B. Blended Learning-Angebote in die Auswertung mit einbeziehen kann.

SCORM -kompatible Kurse können mit Articulate Storyline oder Articulate 360 oder anderen Autorenwerkzeugen erzeugt werden.

In beiden Fällen wird Ihnen die unkomplizierte Transfermöglichkeit von SCORM-Paketen zugute kommen. SCORM-kompatible Inhalten können im Handumdrehen per Download und Upload übertragen werden.

Soft Skills

Soft Skills sind außerfachliche Kompetenzen. Soft Skills können z.b. mit Kommunikations- und Präsentationstraining verbessert und erweitert werden. Das gilt auch für Methoden zum Lösen von Konflikten innerhalb der Gruppe oder zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. E-Learning Kurse können dazu beitragen, dass Mitarbeiter z.B. Know-How und Fertigkeiten im Bereich der moderierten Gruppenarbeit erlernen oder erweitern.

Technologie

Technologie im E-Learning kommt beim Online-Lernen an drei verschiedenen Stellen ins Spiel:

  • beim Lerner
  • bei der Erstellung von Inhalten
  • beim Kursmanagement

Beim Lerner reicht meist ein Computer, Laptop oder mobiles Endgerät (z.B. Android, iphone oder iPad), um Lernen zu können. Die Inhalte werden über das Internet bereit gestellt und mit einem Link aufgerufen. Für den Lernenden unterscheidet sich das Angebot häufig nicht von einer herkömmlichen Webseite. Auch für die Teilnahme an Live-Online Training reicht meist ein Computer; die Einladung zu einem Webinar wird per E-Mail geschickt, mit einem Klick ist man im Seminarraum.

Für die Erstellung von Inhalten gibt es eine Vielzahl von Werkzeugen. Die Palette reicht von Schnittprogrammen für die Erstellung von Videos bis hin zu spezialisierten Autorentools wie zum Beispiel das in der Branche beliebte Articulate Storyline. Da die Bedienung dieser Softwareprogramme häufig speziellere Kenntnisse erfordert, vergeben Unternehmen die Erstellung von Inhalten häufig an Dienstleister wie z.B. E-Learning-Agenturen.

Einzelne E-Learning-Inhalte lassen sich meist einfach auf der Unternehmenshomepage oder im Intranet integrieren. Wenn es aber um viele Kurse und eine komplexere Zuordnung gehen soll, kommt eine Lernplattform zum Einsatz. So lässt sich zum Beispiel sicherstellen, dass neue Mitarbeiter zunächst ein Einstiegstraining erfolgreich durchlaufen,  bevor sie zum Fortgeschrittenenkurs geleitet werden.

Trends in der digitalen Bildung

Das MMB-Institut aus Essen veröffentlicht regelmäßig einen Trendmonitor, der die Ergebnisse von Befragungen von Weiterbildungsexperten zum digitalen Lernen der nächsten Jahre zusammenfasst. In einem Branchenmonitor erhebt das Institut die wirtschaftliche Entwicklung von E-Learning-Dienstleistern in Deutschland.

Veranstaltungen zu E-Learning

Hier finden Sie eine Liste von Veranstaltungen für digitale Bildung, die uns aufgefallen sind. 

Infoport bietet Seminare, Webinare und Workshops rund um E-Learning an, für https://www.infoport.de/seminare-und-workshops/

Virtuelles Klassenzimmer

Ein virtuelles Klassenzimmer ist eine Online-Plattform im Internet, die für Schulungen genutzt wird. Virtulle Klassenzimmer, werden häufig auch Webinarplattform genannt. In einem virtuellen Klassenzimmer ist es möglich, Inhalte in Formaten wie PowerPoint, Word und PDF zu präsentieren und Videos und Audios vorzuführen. Sitzungen können aufgezeichnet werden. Die Teilnehmer können über VoIP oder per Telefon miteinander sprechen.

Vorteile

Die Vorteile von Online-Schulungen für Unternehmen liegen auf der Hand. Bei Seminaren im Netz entfallen Reise- und Hotelkosten, die Mitarbeiter sind nicht lange vom Arbeitsplatz abwesend. Die aufwändige Organisation und Koordination des Seminarbetriebs entfällt und deshalb können Fort- und Weiterbildungen flexibler  angesetzt werden. Das heißt zum Beispiel: Der Vertrieb in einer Firma ist schneller informiert und kann dadurch besser reagieren. Immer mehr Unternehmen, gerade auch aus dem Mittelstand, arbeiten international und müssen ihre Trainings häufig auch mehrsprachig anbieten, so dass Lernen über das Internet auch hier eine gute Alternative ist.

Webinar

Für den Einstieg ins E-Learning eignen sich Live-Online-Trainings, auch Webinare genannt, besonders gut. Deshalb sind sie mittlerweile gerade auch bei mittelständischen Unternehmen sehr gefragt, um Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter zu schulen. Bei den Live-Seminaren im Netz treffen sich Teilnehmer und Referenten zu einem verabredeten Zeitpunkt auf einer so genannten Webinar-Plattform. Webinare finden im Virtuellen Klassenzimmer statt. 

Erklärt von Infoport-Geschäftsführerin Claudia Musekamp. 

Ähnlich wie bei einer Telefon- oder Videokonferenz kann der Referent über Webcam bzw. Headset sprechen und von den Teilnehmer gesehen werden. Diese Webinar-Plattformen werden häufig auch Virtuelle Klassenzimmer genannt. Webinare sind deshalb besonders gefragt, weil sie den traditionellen Seminaren sehr nahe kommen. Gleichzeitig ist der Vorbereitungsaufwand überschaubar und die Kosten für eine Live-Plattform liegen häufig bei unter 1000 EUR im Jahr.

Weitere Links

Webbased Training

Beliebte Formate heute sind interaktive Online-Trainings, auch Webbased Training (WBT) genannt.  In WBT sind meist größere Themenbereiche  so aufbereitet, dass man sie zeitlich flexibel alleine aneignen kann, sie umfassen meistens 15-45 Lernminuten oder mehr. WBT eignen sich besonders für immer wiederkehrende Themen oder für die Inhalte, die vielen Menschen gleichzeitig, also großen Gruppen vermittelt werden sollen, wie zum Beispiel Compliance, Sicherheitsrichtlinien, Produktschulungen, Softwaretraining oder das sogenannte Onboarding, die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Für das Lernen mit Smartphone oder Tablet gibt es auch spezielle Apps, die vom Fremdsprachenlernen über technische Themen bis hin zu medizinischen Spezialprogrammen reichen.

Infoport erstellt Webbased Training nach Ihren Anforderungen.