Häufig fragen uns Kunden, was bestimmte Begriffe im E-Learning bedeuten. Unsere Definitionen helfen Ihnen dabei, sich einen Überblick zu verschaffen.

Wir erweitern das Wörterbuch stetig. Sie wissen nicht, was ein Term bedeutet? Dann schreiben Sie uns eine Nachricht.

Die Welt des digitalen Lernens | Begriffserklärung

Die Welt des digitalen Lernens ist bunt. Online-Kurse, Lernen am PC, Wikipedia-Artikel auf dem Handy – wann sprechen Experten von welcher Variante?

 

Was ist E-Learning?

E-Learning ist der Überbegriff. Alle Formen des Lernens zählen dazu, die digitale Medien verwenden. Was auch dazu zählt: Austausch und Kommunikation über das internet. Ein paar Beispiele:
Die Anleitung, die in Word integriert wird, ist E-Learning.
„How-To“-Videos auf YouTube sind E-Learning.
Auch Duolingo, eine App auf dem Smartphone, zählt zum elektronischen Lernen.
Ein Forum, in dem sich Lernende über ein Thema austauschen, gehört zum E-Learning.

Also im Prinzip wirklich alles, wo PC, Tablet und Co. zum Lernen verwendet werden. Ob offline oder online, ist erst einmal egal.

Synonyme für E-Learning waren früher Telelernen, Fernlernen oder Onlinelernen. Während es früher häufig Computer-Based Training hiess, wird es auch nun meist Webbased Training genannt

Was sind Web Based Training genau?

Web Based Training (WBT) ist eine Form des E-Learnings. Auch hier lernen wir auf einem digitalen Gerät. Der große Unterschied liegt im „Web“: Nur, wenn wir online auf Lerninhalte zugreifen, ist es wirklich „web based“. Der Kurs liegt also auf einem Server und kann dort heruntergeladen werden. Häufig gibt es dann auch die Möglichkeit, den Kurs offline anzuschauen.

Web Based Training ist die Zukunft. Sein bedeutender Vorteil: wir lernen überall und von jedem Gerät. Das schenkt uns die Freiheit, in der eigenen Geschwindigkeit zu lernen. Bei vielen Schulungen können wir außerdem Tutorinnen zu jeder Zeit kontaktieren oder Fragen im Chat stellen. Dabei unterscheiden sich natürlich auch hier die Formen. Videos anzuschauen gehört genauso dazu, wie Online-Tests auszufüllen. Typisch für WBT ist häufig, dass ein Avatar, eine fiktive Person durch das Lernprogramm führt.

Wie wir Webbased Training umsetzen, entdecken Sie hier:

Beispiele 

Hygiene

Basisunterweisung Hygiene für das Vivantes Klinikum

Produktschulung

Sales Training zur Vertriebsunterstützung in mehr als 15 Sprachen für edding International

Kommunale Gesundheitsmoderation

Online-Schulung für Mitarbeiter in Kommunen – Für die Plattfom Ernährung und Bewegung 

Datenschutz

Webbased Training zur neuen Datenschutzgrund-Verordnung

Blended Learning | Definition

E-Learning ist relativ neu. Seit Jahrtausenden bringen sich Menschen Neues bei, ohne digitale Medien zu nutzen. Hat das nun gar keine Berechtigung mehr?

Doch. Auch das klassische Lernen hat seine Vorteile.

Blended Learning kombiniert das Beste aus beiden Welten. Also: Sie lernen zum Beispiel die Theorie der Ersten Hilfe in einem Online-Kurs. Bei einem Seminar beim Roten Kreuz üben Sie dann an echten Menschen (oder Puppen) die Praxis.

 

Weitere Formen des E-Learnings

Von einem Webinar sprechen wir, wenn Seminare online und in Echtzeit stattfinden.

Videolernen bedeutet, dass Sie sich Videos anschauen. Im professionellen Rahmen sind das meist Mitschnitte von Vorträgen. Oft auch als Online-Schulung bezeichnet.

Wie funktioniert informelles Lernen?

Informelles Lernen ist Lernen außerhalb von Orten, die wir mit Bildung verbinden, also Schulen oder Seminaren. Zum Beispiel in der Familie, unter Freunden oder beim Ausüben eines Hobbys. Oder aber die beliebte Kaffeepause und der gemütliche Abend am Rande eines Seminars.

In unserem Kontext bedeutet es „Lernen im Berufsalltag“. So wie hier: Kathrin ist Programmiererin. Mit einem Kunden tauscht sie sich über den besten Weg aus, eine App aufzubauen. Schon hat sie „informell gelernt“, wie sie zielgerichtet argumentiert.

70-20-10 Regel | Die Mischung bringt den Lernerfolg

Wie schön wäre es, wenn wir auf Wikipedia über den perfekten Pass lesen und dann Fußballprofi wären?

So einfach ist es leider nicht. Denn Lernen ist ein Prozess. Wie dieser am effektivsten funktioniert, erklärt die 70-20-10 Regel.

• 70 % lernen wir im Berufsalltag, also informell.
• 20 % bringen uns Vorgesetzte bei, die unserer Arbeit Feedback geben.
• 10 % lernen wir im klassischen Sinne, etwa in Online-Schulungen oder Seminaren.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Sie dürfen keine der drei Methoden vernachlässigen! Dagegen ergibt die Mischung einen nachhaltigen Lernerfolg.

Also: Lehren Sie Ihre Mitarbeitenden per Online-Kurs neue Inhalte. Helfen Sie Ihnen bei der Umsetzung. Und warten Sie einige Wochen, bis sich das Gelernte im Berufsalltag gefestigt hat.

Das zeichnet E-Learning aus

Gute Online-Kurse nutzen diese Methoden, um den Lernerfolg zu steigern.

Interaktion

Der User tut etwas: klicken, Fragen beantworten, entdecken. Dadurch strengt er sich aktiv an – das Gelernte bleibt besser im Kopf.

Gamification

Eine Art der Interaktion. Der Kurs ist wie ein Spiel aufgebaut. Wer etwa Fragen richtig beantwortet, sammelt Punkte. Der Wettbewerb mit sich selbst – oder anderen – spornt zum Dranbleiben an.

Animation

Bewegte Bilder, die trockene Inhalte interessant aufbereiten.

Erklärvideo

In kurzen Videos (ca. 90 Sekunden) erfährt der Lernende Häppchen für Häppchen mehr über das Thema. Das nennt man auch Mikro-Lernen.

Storytelling

Allgemeine Theorie ist zu abstrakt, um sie sich zu merken. Storytelling nutzt konkrete Beispiele aus dem Unternehmensalltag, um trockene Themen zu verdeutlichen.

Der Affe Willi: Erklärvideo für ein E-Learning zur Berufsbezogenen Eignungsdiagnostik nach DIN 33430 – erstellt für die DIN-Akademie des Beuth-Verlags

So entstehen E-Learnings

Bei der Erstellung von virtuellen Schulungen begegnen wir immer wieder diesen Begriffen aus dem Bereich Software.

Autorenwerkzeuge

Spezielle Software, um E-Learning-Programme zu gestalten. Die Standards vereinheitlichen das Aussehen und helfen uns, den fertigen Kurs schneller zu liefern.

Beispiele für solche Tools: Articulate Storyline, iSpring oder Adobe Captivate.

Responsive Design

Der Kurs passt sich der Größe des Bildschirms an. Deshalb funktioniert er sowohl auf PC, als auch auf dem Smartphone.

Lernplattform / Lern-Management-System (LMS)

Der Ort, über den Ihre Mitarbeitenden auf die Online-Kurse zugreifen. Außerdem können sie hier in Foren über das Problem diskutieren, Zertifikate speichern und ihren Fortschritt kontrollieren.

Die wohl bekannteste Lernplattform ist Moodle. Sie ist kostenlos und Open-Source, genauso wie die in Deutschland entstandene Ilias-Plattform.

SCORM

Wir liefern das fertige Online-Training. Damit es auf Ihrer Lernplattform funktioniert, stellen wir es in einem bestimmten Standard bereit: SCORM 2004 oder SCORM 1.4.

Trends im Überblick

Augmented Reality (AR)

Sie schauen durch eine Kamera oder Brille. Doch was Sie sehen, ist nicht (nur) die Realität. Auf dem Bildschirm blendet die AR-Technik Dinge ein, die die Realität erweitern. Etwa eine Anleitung, wie Sie den Teil der Maschine benutzen, den Sie gerade ansehen. So ergänzt die digitale Erweiterung die praktische Lernerfahrung.

Virtual Reality (VR)

VR geht einen Schritt weiter als die bloße Erweiterung der Realität. Hier begeben Sie sich in einen komplett virtuellen Raum, der die Realität nachbildet. Wie in einem Computerspiel.

Wer lernt mit Virtual Reality? Zum Beispiel Fahrschüler, die sich noch nicht in echt auf die Straße trauen.

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