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Infektionsrisiko Coronavirus – Wir schützen uns

Jetzt sitzen wir alle zuhause im Home Office – und es wird Zeit, sich besser über die neue Erkrankung und das Virus zu informieren. In diesem kurzen E-Learning-Angebot können Sie in wenigen Minuten das Wichtigste herausfinden – vor allem, warum wir die Infektionsraten reduzieren müssen, um uns selbst und andere zu schützen und wie uns das gelingen kann.

Diese E-Learning-Einheit mit Video, interaktiven Übungen und einem kurzen Quiz haben wir in wenigen Tagen erstellt. Wenn wir Sie dabei unterstützen können, auch Ihre Schulungen schnell ins Netz zu bringen, rufen Sie uns an!

Vorbeugungsmaßnahmen

Vor Corona-Viren können wir uns schützen. In diesem kurzen Video (ohne Ton) finden Sie die wichtigsten Vorbeugungsmaßnahmen.

Vorsichtsmaßnahmen bei Corona

Um zu verstehen, warum das Corona-Virus sich so stark verbreitet hat, lohnt sich der Blick auf die Entstehung und die Besonderheiten des Erregers.


Wie entstand die Pandemie?

Anfang Dezember 2019 wurde in der chinesischen Stadt Wuhan die neue Viruserkrankung COVID-19 bei Menschen festgestellt. Der Erreger SARS-CoV-2 gehört zur Gruppe der Coronaviren. Vermutlich sprang er von Fledermäusen auf menschliche Wirte über. In den folgenden Monaten breitete sich der Erreger auf allen Kontinenten aus und sorgt weltweit für Todesfälle.

corona virus

Steckbrief Coronaviren (CoV)

  • Von lateinisch: corona – Krone, Kranz
  • Erscheinen im Elektronenmikroskop als rundliche Gebilde, aus deren Hülle eine kranzförmige Struktur herausragt
  • In dieser Hülle steckt das Erbgut, dass bei einer Infektion in die menschlichen Zellen injiziert wird
  • Führen zu Atemwegserkrankungen bei Mensch und Tier
  • Einige Vertreter rufen ungefährliche Erkältungen hervor
  • 2003 führte der Erreger SARS-CoV zu einem Ausbruch mit etwa 800 Todesfällen
  • 2012 starben etwa 858 Menschen an der Infektion mit MERS-CoV
  • Seit 2019 breitet sich der neue Erreger SARS-CoV-2 weltweit aus


Wie kann ich mich anstecken?

In einigen asiatischen Ländern sinken die Infektionsraten schon wieder ab. Wie haben sie das geschafft? Diese Länder haben aus vorangegangen Epidemien gelernt. SARS und MERS sind ebenfalls Atemwegserkrankungen, die zuerst in Asien auftraten. Die Bevölkerung wusste, was auf sie zukommt und hat aktiv daran mitgewirkt, das Risiko einzudämmen.

Schutzmasken in Asien

Drei Infektionswege

Die Erreger werden auf verschiedenen Wegen übertragen.

  • Tröpfcheninfektion über die Luft
  • Schmierinfektion über die Hände
  • Schmierinfektion über Gegenstände

Hier geht es zu Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die jeden einzelnen Infektionsweg veranschaulichen. Die Videos können für Aufklärungsveranstaltungen kostenlos genutzt werden.

Woran erkenne ich, dass ich infiziert bin?

Infektionsgefahr besteht also überall, wo sich infizierte Menschen aufhalten könnten. Woran lässt sich eine Infektion erkennen?

In Deutschland ist die Datenlage noch dünn. Von den ausgewerteten Fällen litten 58% unter Husten, 43% hatten Fieber und 38% Schnupfen.  Den meisten Betroffenen ist also gar nicht klar, dass sie infiziert sind.

Krankheitsverlauf

Der Krankheitsverlauf kann sehr unterschiedlich ausfallen. Einige Symptome haben sich bisher als typisch erwiesen.

Die Symptome von COVID-19 setzen einige Tage nach der Infektion ein. Sie ähneln denen einer Erkältung oder einer Grippe. Klarheit schafft nur der Nachweis des Erregers durch einen entsprechenden Test. Für die Behandlung stehen allerdings keine speziellen Medikamente zur Verfügung. Der Erreger muss vom Immunsystem bekämpft werden. In den allermeisten Fällen gelingt das komplikationslos innerhalb einiger Tage. Die Betroffenen müssen sich zuhause isolieren und ausruhen. Ärztlicher Rat wird bei Bedarf telefonisch eingeholt –  vor allem, wenn Kurzatmigkeit auftritt.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Risiko schwerer Verläufe

Bei Betroffenen mit einem schwächeren Immunsystem kann die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen. Dieses Risiko steigt ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren, bei Rauchern sowie bei bestimmter Vorerkrankungen, z.B. des Herzens oder der Lunge. Bei sehr schweren Verläufen benötigen Patienten ein Bett auf der Intensivstation, in dem sie künstlich beatmet werden, während ihr Immunsystem die Krankheit bekämpft.


Wieso sind gegen COVID-19 so drastische Maßnahmen nötig?

An der Gruppe sterben jedes Jahr in Deutschland Menschen. Covid-19 ist jedoch ansteckender als Grippe. Die Sterberaten sind höher. Es gibt keine Impfung, die Risikogruppen schützt. Treten zu viele Fälle auf, wird unser Gesundheitssystem überfordert. Es dürfen einfach nicht zu viele Menschen gleichzeitig krank werden!

Warum wir die Infektionsrate absenken müssen

Die Symptome von COVID-19 setzen einige Tage nach der Infektion ein. Sie ähneln denen einer Erkältung oder einer Grippe. Klarheit schafft nur der Nachweis des Erregers durch einen entsprechenden Test. Für die Behandlung stehen allerdings keine speziellen Medikamente zur Verfügung. Der Erreger muss vom Immunsystem bekämpft werden. In den allermeisten Fällen gelingt das komplikationslos innerhalb einiger Tage. Die Betroffenen müssen sich zuhause isolieren und ausruhen. Ärztlicher Rat wird bei Bedarf telefonisch eingeholt –  vor allem, wenn Kurzatmigkeit auftritt.

SARS-CoV-2 ist stark infektiös. Eine betroffene Person steckt durchschnittlich etwa drei weitere Menschen an. Treten zu viele Fälle gleichzeitig auf, steht für Patienten mit schwerem Verlauf kein Intensivpflegeplatz zur Verfügung. Außerdem steigt die Gefahr für Ärzte und Pflegepersonal, sich außerhalb des Arbeitsplatzes anzustecken. Nur durch die Verlangsamung und Abflachung der Epidemiewelle lassen sich unnötige Todesfälle vermeiden.

Wie können wir die Versorgung aller Kranken ermöglichen?

Bedenken Sie: Die Absenkung der Infektionsrate mit dem Erreger SARS-CoV-2 erhöht nicht nur die Überlebenschancen der infizierten Patienten: Ein überlastetes Gesundheitssystem kann Patienten mit anderen lebensbedrohlichen Krankheiten oder Verletzungen auch nicht mehr ausreichend versorgen.


Schützen Sie sich und andere!

Grundsätzlich wird ein Verhalten empfohlen, das sowohl die eigene Ansteckung als auch die anderer Personen verhindert. Denn jeder und jede von uns könnte das Virus bereits in sich tragen – und auch Infizierte ohne Symptome stecken andere an. 

Hygienetipps

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Tipp 1: Abstand halten

Achten Sie auf eine Distanz von ein bis zwei Metern zu anderen Personen, meiden Sie Menschenansammlungen,  schütteln Sie keine Hände und umarmen Sie keine Personen außerhalb Ihres Haushaltes oder engsten Kreises. Je weniger Kontaktpersonen Sie haben,  desto geringer das Risiko einer Infektion.

Tipp 2: Oberflächen sauber halten

Reinigen Sie Oberflächen (Tische, Türgriffe, Handys, Telefone,  Tastaturen, Computer-Mäuse, etc.) immer, wenn Kontaminationsgefahr besteht. Nutzen Sie tensidhaltige Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel, die als “begrenzt viruzid” oder “viruzid” gekennzeichnet sind.

Tipp 3: Nicht ins Gesicht fassen

Berühren Sie mit Ihren Händen nicht Ihr Gesicht, wenn die Gefahr besteht, dass diese über eine Schmierinfektion kontaminiert wurden.

Tipp 4: Husten in die Armbeuge

Verhindern Sie, dass Tröpfchen aus Ihrem Mund in die Atemluft anderer Menschen gelangen. Halten Sie die Armbeuge vor den Mund, damit Ihre Hände nicht kontaminiert werden.

Tipp 5: Hände waschen

Waschen Sie Ihre Hände mindestens 20 Sekunden lang mit reichlich Seife, wenn Sie eine Kontamination befürchten. Achten Sie darauf, Erreger weder am Wasserhahn noch an der WC-Tür zu hinterlassen oder erneut aufzunehmen. Nutzen Sie ein eigenes Handtuch oder Papiertücher.

Tipp 6: Regelmäßig lüften

Regelmäßiges Stoßlüften vermindert die potenzielle Virenlast in der Atemluft. Halten sich mehrere Menschen in einem Raum auf, sollte entsprechend häufiger gelüftet werden.


Quiz: Drei Fragen zu Corona

Quellen

Dieses E-Learning wurde auf Basis von Informationen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erstellt.

Stand: 23.3.2020

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